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Fragen und Antworten
Inhaltsverzeichnis
Richtiger Umgang mit medialen Fähigkeiten
Gefährliche Energiearbeit
Nächtliche Übergriffe nach “Karten legen”
Stimmen hören und Medialität
Richtiger Umgang mit medialen Fähigkeiten
Hallo,
ich spüre meine Umwelt permanent auf
körperliche und psychische Weise. Sei es den Autofahrer hinter mir, der es eilig hat, oder die Nachbarn unter mir, die aggressiv und wütend auf die Herausforderungen des Lebens reagieren, oder der Mann, der tiefe
Trauer mich sich herumschleppt. Ich bekomme dieses Emotionen mit und habe teilweise dann sogar die körperlichen Probleme, die mit diesen emotionalen Ausprägungen einhergehen (also Trauer = Atemprobleme usw).
Ich frage mich allerding, ob das in dem Maße "richtig" ist, da ich somit bei jedem Menschen seine energetische Struktur fühle (und mich das teilweise sehr unangenehm beeinflußt s.o.). Die eigentliche
Tatsache des Merkens an sich mag noch nicht problematisch sein, aber ich habe ab einer gewissen Stärke dieser Ausprägung doch das Problem der Abgrenzung - sonst hätte ich ja die Atemprobleme nicht selbst, sondern
würde nur einmal kurz merken, dass der andere sie hat. Mir ist als tauche ich sozusagen in das Energiefeld eines anderen (oder eines Gegenstandes) ein und werde vollständig von dieser Energie umgeben, so dass
ich im schlimmsten Fall mich selbst nicht mehr spüre. Dann wird die Haut taub und ich schmecke nichts und habe keinen Durst - obwohl ich vorher dachte, dass ich unbedingt etwas trinken muss. Ich nehme also sehr
stark die Energien von aussen an, obwohl es in mir selbst keineswegs so ist, da ich ein friedliches, ausgeglichenes und ruhiges Leben anstrebe. Ich selbst habe zwar keine Gewaltphantasien, aber ich spüre, dass
die Menschen aggressiv oder ängstlich auf mich reagieren, obwohl mein Inneres ja ihnen offen und freundlich gesonnen ist. Sie haben geschrieben, dass gewisse Dinge Löcher in die Aura reißen können. Ich habe
teilweise das Gefühl, dass meine Aura permanent durchlöchert - ja geradezu perforiert ist - und es sich als Konsequenz daraus ergibt, dass mein energetischer Schutz nicht mehr ausreicht, um die äußeren Eindrücke
wegzuhalten. Ich kann mich in diesem Zusammenhang auch an etwas erinnern, was Frau Schindler auf einer Ihrer Seiten geschrieben hat. Das so etwas vielleicht auch karmische Ursachen haben kann. Was könnte das sein
und wie ist das zu verstehen?
Ist es weiterhin auch möglich, dass dieses anderen Menschen geschieht - also ganz bewußt als Schwächung oder als Möglichkeit des Absaugens von Energie? Oder sogar durch okkulte
Praktiken, um Menschen zu binden oder zu mißbrauchen? Und meine abschließende Frage lautet, wie kann man sich davor schützen?
Mit besten Dank für Ihre Mühe und ihre Hilfe verbleibe ich mit
freundlichen Grüßen
Antwort von
Ralf Manthey
Hallo,
vielen Dank für Ihre Mail. Bevor ich näher auf Ihre Anfrage eingehe,
möchte ich Sie darauf hinweisen, dass eine Emailberatung natürlich nur begrenzt Hilfe leisten kann und auch nicht die erforderliche ärztliche und therapeutische Behandlung ersetzen kann.
In Ihrem Fall haben
Sie - meines Erachtens - sich selbst schon sehr treffend eingeschätzt. Da Ihre Symptome mir sehr bekannt sind, kann ich in dieser Hinsicht meine Erfahrungen und Maßnahmen zur ersten Hilfe beschreiben. Aber über die
karmischen Hintergründe kann ich nichts sagen.
Bestandsaufnahme:
So wie Sie sich beschreiben, sind Sie eindeutig medial veranlagt mit all den typischen Eigenschaften. Auch scheinen Sie dazu noch sehr empathisch ausgerichtet zu sein. Aber leider ist auch deutlich, dass Sie diese Medialität auf sehr gefährliche Weise ausleben. Sie scheinen ja schon regelrecht mit den Menschen Ihrer Umwelt zu verschmelzen. Wahrscheinlich können Sie gar nicht mehr Ihre Gefühle von den Gefühlen Ihrer Mitmenschen unterscheiden. Dass Sie dann Ihre Haut und die Funktionen des Körpers nicht mehr spüren, finde ich sehr bedenklich; dies weist darauf hin, dass Sie zu stark Fremdenergien aufgenommen haben und nicht mehr Herr in Ihrem eigenen Körper und Leben sind.
Ihre Symptome weisen auf energetischer Ebene darauf hin, dass Ihr Solarplexus (der mediale Hauptkanal) offen wie ein "Scheunentür" ist und unkontrolliert alle – eben auch die destruktiven -
Einflüsse Ihrer Umwelt einströmen. Natürlich ist es eine logische Konsequenz, dass Ihre "Aura" dann wie durchlöchert ist. Ob die Menschen nun auf Ihre eigenen unbewussten aggressiven Energien reagieren
oder ob Sie sich diese nur medial eingefangen haben, kann ich nicht beurteilen - wahrscheinlich eine Mischung aus beiden. Dies sollten Sie selber ergründen.
Aber Sie sollten jetzt unbedingt gegen die oben
beschriebenen negativen medialen Zustände etwas tun, denn sonst kann es langfristig zu psychischen und physischen Störungen kommen.
Ihre Zustände kenne ich aus meinem eigenem Leben sehr gut und
möchte Ihnen ein paar Hinweise geben, wie Sie diese negative Medialität eindämmen können:
1. Sie sollten bewusst eine Entscheidung treffen, dass Sie Ihre negativen medialen Zustände verändern wollen.
Gestehen Sie sich ein, dass die Medialität, wie Sie sie bisher praktizierten, nur Schwierigkeiten gebracht hat. Bei mir musste der Leidensdruck erst sehr groß sein, bevor ich etwas verändert habe, denn ich sah die Medialität lange als etwas Besonderes an. Es ist wie bei einer Sucht, man muss sich eingestehen, dass Sie schädlich ist und dann bewusst dagegen etwas tun. Damit meine ich aber nicht, dass eine gesunde Sensitivität, also Feinfühligkeit an sich etwas Negatives ist, denn Mitgefühl – so sagen es ja schon die Buddhisten – ist ein erstrebenswertes Ziel. Nur darf es nicht zu einer distanzlosen Verschmelzung mit der Umwelt und damit langfristig zur Auflösung der eigenen Identität führen.
2. Stellen Sie unbedingt erst einmal (für mindestens 3 Monate) jegliche Meditationstechniken ein!! Nun weiß ich nicht was Sie in dieser Hinsicht praktizieren, aber es besteht die Gefahr bei Ihnen,
dass langes Meditieren Ihre Zustände nur verschlimmert, indem dadurch z.B. Trancezustände gefördert werden.
3. Physische Stabilität:
Bei Ihrer Verschmelzungstendenz mit der Umwelt besteht die Gefahr, dass Sie die körperliche Basis verlieren. Deswegen ist es wichtig, dass Sie jetzt bewusst Ihre physische Basis (Erdung) zurück erobern und stabilisieren:
- gehen Sie z.B. oft in der Natur spazieren und nehmen alles um Sie herum bewusst wahr. Auch Sport und körperliche Aktivitäten können sehr hilfreich sein.
- konzentrieren Sie sich bewusst auf Ihren
Körper, nehmen Sie ihn als eine abgegrenzte und stabile Einheit wahr.
- die Wohnung ist der Spiegel des Körpers. Wenn die Wohnung unordentlich ist, weist es auf den Zustand Ihres Körpers hin. So kann
man den Körper stabilisieren, indem man sein Umfeld in Ordnung bringt. Regelmäßige Pflege der Wohnung und eine liebevoll gestaltete Einrichtung ist wichtig. Dies kann sich dann wiederum positiv auf innere Zustände
auswirken.
4. Stabiles Lebensfundament: Immer wieder erlebe bei empathischen und medialen Menschen, dass sie ihr normales Leben vernachlässigen, weil sie es zu profan finden oder lieber in Phantasien
oder irgendwelchen (medialen) Dimensionen “herumschwirren”. Die Folge ist oft eine chaotische und undisziplinierte Lebensführung. Man gibt sich zu sehr seinen spontanen Lebensgefühlen und Launen hin und lässt sich
wie ein kleines Boot ohne Steuermann auf dem offenen Meer durch die Wellen hin und her treiben. Dies ist aber gerade für mediale Menschen nicht förderlich. Deswegen ist es wichtig, dass Sie sich ein stabiles
Lebensfundament aufbauen. D.h., dass Sie klare Ziele haben sollte, was Sie in diesem Leben erreichen wollen. Beruflich, spirituell und privat und dies dann Schritt fr Schritt umsetzen. Man sollte wissen, was man
will und was man nicht will. Wenn man es nicht weiß, sollte man daran gehen, es herauszufinden. Aber dabei auf seine eigenen Herzenswünsche hören und sich nicht von den Meinungen anderer ablenken lassen. Mir hat
dabei geholfen, dass ich über lange Zeit täglich meine Ziele formuliert habe, bis Sie klarer wurden. Die Ziele sollten aber realistisch und nicht abgehoben sein. Dies bekommt man aber nur durch Ausprobieren heraus.
Wichtig ist auch, dass die Lebensexistenz durch eine geregelte Arbeit gesichert ist. Überhaupt ist ein geregeltes Leben sehr wichtig. Nicht umsonst legen gerade die Klöster so großen Wert auf ein strukturiertes
und diszipliniertes Leben.
5. Abgrenzung und Unterscheidungsvermögen entwickeln:
Sie haben schon richtig erkannt, dass eine mangelnde Abgrenzung bei Ihnen vorliegt. Dies ist typisch für empathische Menschen. Deswegen sollten Sie dies jetzt bewusst angehen, indem Sie Unterscheidungsvermögen ausbilden. Sie sollten sich nicht mit den Gefühlen identifizieren, aber Sie auch nicht einfach verdrängen. Sondern, wenn Gefühle auftauchen, sie wahrnehmen, aber sich nicht mit ihnen identifizieren. Sie sollten sich fragen: Sind es Ihre Gefühle oder gehören Sie Ihren Mitmenschen? Dann sollten Sie als nächsten Schritt schauen, sind es aufbauende oder destruktive Gefühle; dabei ist es egal, ob es Ihre oder fremde sind. Häufig finden Sie eine Mischung aus Gefühlen und Gedanken vor. Sie sollten sich dann bewusst von negativen Gedanken und Emotionen abgrenzen und aufbauende, positive Gedanken dagegen setzen. Bedenken Sie: Man erntet, was man sät!
6. Persönlichkeit und Profil entwickeln: Gerade mediale und empathische Menschen haben oft mehr das Leben ihrer Mitmenschen als ihr eigenes gelebt. Die Folge ist häufig, dass sie dann irgendwann nicht
mehr wissen, wer sie selbst sind, was immer wieder zu Identitätskrisen führt. Um dieser Tendenz entgegen zu wirken, sollten Sie unbedingt an einer eigenen Identität und Persönlichkeit arbeiten. Dazu gehört, dass man
eine eigene Meinung entwickelt und diese Meinung auch zum Ausdruck bringt. Denken Sie darüber nach, was Ihnen wichtig ist und bringen Sie dies sichtbar zum Ausdruck.
7. Ethik: Ganz besonders wichtig
ist, dass Sie sich auf spirituelle Werte und ethische Grundlagen ausrichten. Gerade mediale Menschen neigen dazu unbewusst oder bewusst (z.B. durch Hellsichtigkeit oder Telepathie) über die Grenzen Ihrer Mitmenschen
zu gehen, weil sie ja so „grenzenlos“ sind. Lesen Sie bitte dazu den Text „Mediale Ethik“ (Sie finden ihn auf
folgender Webseite www.phoenix-netzwerk.de unter “Schriften”). Aber auch die Gebote und ethischen Richtlinien
vieler Religionen und Philosophen können eine Hilfe sein.
Nun habe ich in groben Zügen schon ein ganzes Programm skizziert. Sie sollten schauen, wo Sie sich wiederfinden und die entsprechenden Hinweise
ausprobieren. Aber seien Sie sich bewusst, dass diese Hinweise nicht die praktische Begleitung eines erfahrenen Beraters oder Lehrers ersetzen. Ich hatte das Glück, so einen Lehrer zu haben. So sollten Sie sich auch
einen guten Berater oder Lehrer suchen, wenn Sie nicht schon einen haben.
Somit hoffe ich, dass doch der eine oder andere Hinweis Ihnen weiterhilft und wünsche Ihnen für Ihr Leben viel Kraft, Klarheit und
Freude.
Mit freundlichen Grüßen Ralf Manthey
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Gefährliche Energiearbeit
Hallo,
ich beschäftige mich schon seit geraumer Zeit mit
Esoterik und Spiritualität und praktiziere seit ca. zwei Monaten die Übungen von Samuel Sagan, und nebenbei auch noch das Fingeryoga von Gertrud Hirschi. Ich habe zwar auch schon die beschriebenen Erfahrungen
gemacht, allerdings frag ich mich, ob ich Nebenwirkungen dabei riskiere, wenn ich Energiearbeit in Eigenregie führe. Bei Meldungen von Nervenschäden, Angst und Panikattacken überdenke ich die ganze Sache lieber noch
einmal. Es würde mich freuen, wenn ihr mir einen Rat diesbezüglich geben könntet.
Antwort von Ralf Manthey:
Sehr geehrter ...,
vielen Dank für Ihre Anfrage. Bevor ich aber näher auf Ihre Anfrage eingehe, möchte ich Sie darauf hinweisen, dass eine Emailberatung natürlich nur begrenzt Hilfe leisten kann. Die von Ihnen genannten Techniken
und Übungen sind mir nicht bekannt, auch weiß ich nicht, was Sie für konkrete Erfahrungen gemacht haben. Aber ich kann Ihnen Hinweise geben, die mögliche Risiken und Nebenwirkungen in Zukunft eher ausschließen
könnten:
- Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Energiearbeit ohne Anleitung gefährlich sein kann; es sei denn, es handelt sich um Übungen, die lediglich der Entspannung dienen. So rate ich von der
Energiearbeit in "Eigenregie" dringend ab. Sie sollten deswegen - besonders wenn Sie wenig Erfahrung haben - einen erfahrenen und verantwortungsbewussten Lehrer aufsuchen, der Sie schon gleich am Anfang
über die Risiken & Nebenwirkungen aufklärt.
- Ganz besonders rate ich Ihnen davon ab, mit der Kundalinienergie zu experimentieren, indem Sie irgendwelche Übungen anwenden, die diese
Kundalinienergie gezielt anregen könnte. Dies ist, wie Sie ja auf dieser Seite nachlesen konnten, sehr gefährlich. Solche energetischen Prozesse werden in der Regel vom "höheren Selbst" und der
geistigen Führung eines Menschen gelenkt und der Mensch sollte sich hierbei NICHT einmischen.
- Reine und selbstlose Motive
sind entscheidend. Sie sollten sich fragen, warum Sie überhaupt gewisse Übungen machen. Verfolgen Sie eher egoistische Motive, wie z.B. Zunahme von persönlicher Macht, Erlangung von magischen Fähigkeiten, schnelle Erleuchtung, oder wollen Sie wirklich ernsthaft Ihr spirituelles Wachstum fördern und Ihre Talente zum Guten für Ihre Mitmenschen einsetzen?
Mit freundlichen Grüßen Ralf Manthey
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Nächtliche Übergriffe nach “Karten legen”
Ich bin 27 J. alt und habe schon seit ca. 6 Jahren mit nächtlichen Übergriffen zu kämpfen. Zu diesem Zeitpunkt
als es anfing hatte ich leichte Depressionen, und war mit 2 kleinen Kindern (ca. 6 und 18 mon.) überfordert, (nicht lange nach dem Tod meiner Oma) und die Ehe lief ganz schief. Um zu erfahren wie lange meine Krise
noch anhält rief ich regelmäßig verschiedene Kartenleger an und legte mir aus Neugier auch selbst Crowley-Karten (Tarotkarten). Beim rum experimentieren mit den Karten bekam ich plötzlich starke Angst- und
Unruhezustände, Übelkeit, Benommenheit, Herzrasen und sah oft die Karte "Der Tod" ganz groß vor Augen. Kurz darauf ging es dann los, nachts hielt mich eine Energie fest und ich konnte mich weder bewegen
noch schreien. Bis heute geht das so und ich habe jede Nacht Angst ins Bett zu gehen, denn manchmal werde ich nur einmal kurz festgehalten, ein anderes Mal länger und bis zu 5 mal die Nacht unter anderem bin ich oft
schon hoch gehoben worden, an den Beinen gezerrt, ins Gesicht
geschlagen worden oder höre ein Geräusch am Ohr während des Festhaltens. Und wenn ich vor Wut in Gedanken das "Ding" anfluche, strömt eine höllische Angst durch mich hindurch, ich habe gemerkt das "ES" meine Gedanken hören kann. Oft kommen Alpträume hinzu und der nächtliche Horror geht schon sooo lange.... Mittlerweile passiert das auch tagsüber, wenn ich mich mal schlafen lege. Ich bin auch deswegen umgezogen vor fast 3 Jahren, aber geändert hat sich nichts. Ich selbst habe keine Energie mehr und bin völlig verzweifelt. Ich bitte Sie um Hilfe bzw. eine Antwort
Antwort von Ralf Manthey
Guten Tag,
Aus den Einzelheiten, die Sie mir schildern, ergibt sich für mich folgender Tatbestand. Die schlimmen Symptome, unter
denen Sie seit 6 Jahren leiden, sind eindeutig eine Folge der besagten Kartenlegungen, dies haben Sie ja im Grunde genommen schon selbst erkannt, und meine Aufgabe ist jetzt nur noch, Ihnen die Hintergründe näher zu
erläutert.
Diagnose/ Hintergrund: Mit großer Wahrscheinlichkeit sind Sie medial veranlagt, denn sonst hätten Sie nicht so extrem und so unmittelbar psychisch auf diese Aktivitäten reagiert. Wenn
man nun Kartenleger befragt oder selbst Karten legt, um etwas über seine Zukunft zu erfahren, missbraucht man allerdings die medialen Kräfte für persönliche Zwecke und reißt damit „astrale Türen“ auf (lesen Sie
bitte dazu vertiefend den Text „Ethik für mediale Begabte“, die auf der Homepage www.phoenix-netzwerk.de unter Schriften finden). Durch diese Türen kommen dann natürlich auch Kräfte (Fremdeinflüsse und Besetzer), die man nicht unbedingt anziehen will. Diese Kräfte rauben einem auch die vitalen Kräfte, deswegen sind Sie auch so erschöpft. Bitte verstehen Sie mich richtig, ich weiß, dass Sie es nicht böse gemeint haben und sicherlich nur in einer verzweifelten Situation Hilfe gesucht haben, aber trotzdem sprechen die schlimmen Folgen ja für sich. Im Phoenix-Netzwerk sind in den letzten Jahren zahlreiche „unschuldige“ Menschen aufgelaufen, die auf Grund esoterischer Praktiken ähnliche Schwierigkeiten hatten, aber oft die Hintergründe einfach nicht kannten. Dabei ist es egal, ob man einen Wahrsager oder die Karten befragt, oder andere esoterische Techniken verwendet hat.
In Ihrem Fall vermute ich auch noch, dass sich bei Ihnen durch die Experimente alte (negative) karmische Verbindungen aktiviert haben, sozusagen ein altes (mediales) Erbe.
Lösungsvorschläge Nun
möchte ich ein paar Hinweise geben, wie Sie Ihre Situation verbessern könnten:
1. Wenden Sie KEINE esoterischen Techniken mehr an, wie z.B. das Kartenlegen oder andere ähnliche Methoden. Auch unbedingt KEINE
Flüche ausstoßen oder in den Kampf mit diesen Kräften gehen, damit verschlimmern Sie diese Zustände nur. Vertrauen Sie lieber auf Ihre eigene Intuition und stärken Sie diese. Denn eigentlich hätten Sie dann
schon bei den ersten negativen Symptomen mit den Kartenexperimenten aufgehört. Wenn man in Schwierigkeiten steckt, ist es besser, sich ganz normale professionelle Hilfe zu holen, wie z.B. therapeutische oder
seelsorgerische Unterstützung. Widerstehen Sie der Versuchung, mit esoterischen und magischen Praktiken den Weg abkürzen oder sich persönliche Vorteile verschaffen zu wollen, der Preis ist erfahrungsgemäß oft sehr
hoch, wie es der Ihrige Fall ja deutlich belegt..
2. Lesen Sie unbedingt den oben empfohlenen Text „Ethik für medial Begabte“ und überprüfen daraufhin Ihr Leben, wo z.B. Ihr handeln noch der Ethik
widerspricht. Richten Sie Ihr Leben grundsätzlich auf ethische Werte aus, dies ist dann ein natürlicher Schutz.
3. Natürlich werden erfahrungsgemäß nicht so schnell die Symptome aufhören, daher empfehle ich Ihnen, falls wieder
negative Symptome auftreten sollten, auf der oben erwähnten Webseite sich den Texte “1. Hilfe Handgriffe für Sensitive” und “Schutzmaßnahmen bei Übergriffen von außen” durchzulesen und die dort beschriebenen
Techniken anzuwenden. Dort besonders den ersten Handgriff anwenden, weil er den Solarplexus schließt, welches das Eingangstor für die Fremdeinflüsse der astral-medialen Ebene ist.
4. Bitten Sie Gott und Ihr
Höheres Selbst auch um Hilfe (bitte aber keine anderen Wesen anrufen!). Gestehen Sie gegenüber sich und Gott Ihren Fehler ein und zeigen durch Ihr Handeln, dass Sie jetzt einen anderen positiven Weg gehen wollen.
Reflektieren Sie noch einmal die vergangenen Ereignisse, damit Sie daraus lernen können. Tun Sie Ihren Mitmenschen Gutes und schauen auf die positiven Dinge des Lebens.
5. Studieren Sie auf der
oben genannten Homepage besonders auch die Texte, die sich besonders mit der Medialität beschäftigen, damit Sie die Hintergründe besser verstehen.
Die hier genannten Hinweise sind als erste Hilfe zur
Selbsthilfe gedacht, sie können aber keine intensive fachliche Beratung ersetzen. Bedenken Sie bitte auch, wenn Sie jetzt schon lange Jahre mit diesen Fremdeinflüssen zu tun hatten, dass dies nicht von heute auf
morgen aufhört. Aber mit Beharrlichkeit und dem Willen, wirklich sein Leben positiv zu gestalten, können Sie dies auflösen. Dafür wünsche ich Ihnen jedenfalls viel Kraft und Unterstützung!
Mit freundlichen Grüßen
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Stimmen hören und Medialität
Ich höre seit sechzehn Jahren Stimmen, das ist quasi seit der Pubertät. Ich war kurz anfangs deswegen in der
Psychotherapie, aber ich habe keinen Sinn darin gesehen, meine Stimmen psychologisch durchleuchten zu lassen. Oft höre ich meistens eher Unbedeutendes und unterhalte mich bisweilen mit ihnen. Aber in letzter Zeit
bin ich arg durcheinander, denn ich muss irgendwie Dinge verarbeiten, die von meiner Außenwelt natürlich als Unsinn angesehen werden. Und ich habe ziemliche Not, mich mit jemanden kurz auszutauschen, der mir nicht
nur auf Zufall verweist. Also ich kann u.a. extrem negative Energien wahrnehmen, aber leider schlecht einordnen. Ich bin eines Morgens aufgewacht und hörte eine Stimme, die richtig aggressiv war und meinte er
würde losgehen, jemanden umbringen. Ich bin vorsichtshalber im Bett liegen geblieben. Nach einer Stunde schaffte ich mich von der Angststarre zu lösen und machte das Radio an, dort wurde gesagt, dass es einen
Amoklauf an einer Schule gab. Ein anderes Mal fühlte ich mich mitten in der Nacht bedroht und habe mich auch eingesperrt. Die Stimme war sehr aufdringlich und erzählte mir von einer geplanten Verwaltigung. Den
Vorfall konnte ich 2 Tage später in der Zeitung nachlesen. Ich habe auch alltäglichere Vorkommnisse (Hören, was jemand mir sagen will), die sind aber nicht so eindringlich. Kennen Sie noch andere Fälle, in denen
Stimmen hören und Medialität zusammen auftreten ?
Antwort von Ralf Manthey
Guten Tag,
Stimmen hören (insofern es sich nicht um das Hören der eigenen Gedanken handelt) ist immer ein
Hinweis auf eine vorhandene Medialität. Und genau wie bei Ihnen, macht sich eine mediale Veranlagung erfahrungsgemäß oft erst in der Pubertät verstärkt bemerkbar. Meine Beratung ist in erster Linie auf eine gesunde
Entwicklung der medialen Fähigkeiten hin ausgerichtet, und dabei steht die spirituelle Ausrichtung dieser Veranlagung im Vordergrund.
Das „Stimmen hören“ sehe ich in diesem Zusammenhang eher als eine (unerwünschte) Begleiterscheinung, die erfahrungsgemäß mit vielen Gefahren verbunden ist und oft mit psychischen Störungen einher geht. Entsprechend dem Entwicklungsstand und der mangelnden Erfahrung kann man sich sehr schnell im „astralen Morast“ der Beeinflussungen und Täuschungen verirren, was z.T. sogar lebensgefährlich ausgeht (viele Fälle aus meiner Beratungspraxis belegen dies sehr eindringlich). Wie es scheint, stecken Sie zur Zeit in so einem „Morast“.
Ihre Schilderungen mit den „negativen Stimmen und Energien“ erfüllen mich daher mit großer Sorge, besonders deswegen, weil sie - wie es scheint - mit „echten“ Straftaten verbunden sind. Die vertiefte
Behandlung Ihrer Thematik sprengt aber den Rahmen einer schriftlichen Beratung. Dafür wäre eine (persönliche) Sitzung unbedingt erforderlich, damit ich mir ein genaueres Bild von Ihnen und Ihrer Situation machen
kann – und dann auch erst einschätzen kann, ob ich Ihnen überhaupt helfen kann (oder ob ich sie z.B. an einen Psychiater verweisen muss). Daher kann ich Ihnen hier nur ein paar erste Hinweise zur Selbsthilfe
geben:
1. Es geht jetzt darum, dass Sie aktiv werden und sich von diesen negativen Einflüssen entschieden abgrenzen – vorausgesetzt, Sie wollen dies überhaupt. Erfahrungsgemäß, besonders wenn man
psychisch instabil ist, kann eine vorübergehende Einnahme von Psychopharmaka
die negativen medialen Kontakte (bzw. Stimmen) eindämmen (hier spreche ich aus eigener Erfahrung), damit Sie den nötigen Raum haben, dies Thema gezielt zu bearbeiten. Daher empfehle ich Ihnen, doch einen guten Psychiater Ihrer Wahl aufzusuchen – besonders, wenn sich die Zustände noch mehr verschlimmern.
2. Auf der Webseite www.phoenix-netzwerk.de finden Sie zahlreiche Texte, wo ähnliche Situationen wie die Ihre beschrieben werden, mit zahlreichen Hinweisen zur Selbsthilfe. Besonders den Texte „Mediale Ethik“ möchte ich Ihnen dringend empfehlen. In der Rubrik „Fragen und Antworten 1“ finden Sie auch zahlreiche Hinweise zum Thema „Medialität“.
3. Es gibt eine interessante Webseite, die sich ausschließlich und fundiert mit dem Thema "Stimmen hören" beschäftigt, hier der Link: www.stimmenhoeren.de
Mehr kann ich Ihnen auf
diesem Wege leider nicht sagen. Daher hoffe ich, dass meine Hinweise vielleicht ein kleine Hilfe für Sie sein können.
Mit freundlichen Grüßen Ralf Manthey
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