Home
Ziele
Angebote
Fragen und Antworten
Texte
Rechtshinweise
Links

Ralf Manthey

Beratung für sensitiv-medial veranlagte Menschen

Weitere Hinweise für
sensitiv-medial veranlagte Menschen

zusammengestellt von Ralf Manthey
 

In meinem ersten Text Informationen und Hintergründe für sensitiv-medial veranlagte Menschen habe ich über die Gefahren einer sensitiven Veranlagung und entsprechenden Schutzmaßnahmen schon geschrieben. In diesem Text möchte ich diese Hinweise in Bezug auf die angespannte aktuelle globale Situation ergänzen.
 

Sensitive und mediale Fähigkeiten nehmen weltweit zu

In vielen Quellen wird erwähnt, dass es weltweit ca. 15 – 20 % sensitiv-medial veranlagte Menschen existieren, mit zunehmender Tendenz. D.h., dass diese Menschen sehr empfindsam sind, über ein feines Nervenkostüm verfügen und überdurchschnittlich intensiv die Eindrücke ihrer Umwelt aufnehmen, was man auch als Hellfühligkeit bzw. Empathie bezeichnet. Die Menschheit insgesamt scheint in den letzten Jahrzehnten zunehmend psychisch immer dünnhäutiger zu werden (vielleicht erklärt dies auch die weltweite Zunahme an psychischen Störungen).
Auf der einen Seite beginnen verdrängte und verhärtete psychische Konflikte bei vielen Menschen plötzlich aufzuweichen und überschwemmen das (Alltags-)Bewusstsein; und die üblichen Verdrängungsmechanismen scheinen kaum noch zu funktionieren. Es ist so als ob das emotionale Eis zu schmelzen beginnt – entsprechend dem Auftauen der Polkappen auf unserem Planeten.  Auf der anderen Seite kommt erschwerend hinzu, dass man empfänglicher für die „psychischen Ausdünstungen“ seiner Mitmenschen wird. Man stellt z.B. abends fest, dass man sehr erschöpft ist, obwohl man eigentlich tagsüber einen relativ stressfreien Tag hatte und es auch sonst einem eher gut geht. Die von den Mitmenschen aufgenommen negativen Emotionen (wie Stress, Ärger etc.) haben dann zu dieser Erschöpfung beigetragen. Andere leiden unter einem permanenten Energiemangel, bis hin zu Burnout Symptomen.

Medial veranlagte  Menschen könnten auch die „unausgesprochenen Gedanken“ ihrer Menschen mitbekommen. Dies muss sich nicht unbedingt durch das Hören von wortgetreuen Gedanken äußern (Telepathie), sondern man nimmt  vielmehr die Essenz der ausgesendeten Gedanken wahr. Das kann z.B. bedeuten, dass man in einem eigentlichen harmonischen Gespräch sich befindet, aber trotzdem ein ungutes Gefühl hat, weil die Gedanken (und natürlich, die damit verbundenen Gefühle) des Gesprächspartners im Gegensatz zu seinen verbalen Äußerungen standen. Oder man hört plötzlich (innere) „Stimmen“, ohne dass eine psychische Erkrankung vorliegt.  Andere bekommen die atmosphärische  „Ausdünstung“ eines Ortes (Haus oder Natur) mit; sie beschleicht z.B. an einem bestimmten Ort ein unangenehmes Gefühl.
Teilweise fühlt man sich, als ob die eigene schützende Haut abgeschält worden ist, und man nun den äußeren Einflüssen schutzlos ausgeliefert  ist. Dies kann zur Verunsicherung führen, gleichzeitig ist es aber auch eine Chance, sich grundsätzlich mehr den (negativen) Einflüssen seiner Umgebung und seiner Mitmenschen bewusst zu werden und eigene verdrängte Gefühle bzw. verborgene psychische Konflikte wahrzunehmen und zu bearbeiten.

Die Schwierigkeit ist allerdings oft, dass man zunächst  eigene und fremde Einflüsse und Gefühle nicht so leicht unterscheiden kann. Hinzu kommt noch, dass man sich i.d.R. zu sehr mit diesen Einflüssen identifiziert und damit die Problematik verschärft. 
Damit kein Missverständnis aufkommt, möchte ich betonen, dass eigentlich mehr oder weniger jeder Mensch die hier angesprochenen Symptome kennt, aber gerade bei sehr sensitiv veranlagten Menschen treten sie im stärkeren Maße auf.
 

Globale Beeinflussungen

Sensitive Menschen sind nicht nur den Einflüssen ihrer unmittelbaren Umgebung ausgesetzt, sondern auch weitreichenden globalen und kollektiven Einflüssen. Die gesamte Menschheit ist zurzeit durch die gravierenden gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Krisen in emotionaler  Aufruhr versetzt, dazu gehören der Klimawandel, die zahlreichen Naturkatastrophen (Erdbeben, Tsunamis) und der aktuelle atomare GAU in Japan (im Frühjahr 2011).
Die dadurch ausgelösten Emotionen, wie Ängste, Verzweiflung und Trauer vieler Menschen, fließen durch den kollektiven psychischen Körper der Menschheit.  So entsteht eine Art psychischer Tsunami, der wie eine Angstwelle über alle Kontinente hinweg die Psychen der Menschheit überschwemmt; und gerade sensitive Menschen sind – bewusst oder unbewusst - besonders empfänglich dafür. Dies kann sich durch die Zunahme von diffusen Ängsten, Verzweiflung und Depressionen äußern, die nicht  unbedingt auf eigene persönliche Umstände zurückzuführen sind. Besonders sind sensitive Kinder davon betroffen, weil ihre Psyche noch nicht so ausgereift und stabil ist und daher viel anfälliger ist als die Psyche der meisten Erwachsenen. Sie können  i.d.R. die Emotionen nicht aus der Distanz betrachten oder es den Erwachsenen gegenüber verbalisieren. Der Druck, der bei ihnen aber entsteht, sucht trotzdem ein Ventil, welches sich durch  Aggressionen, Hyperaktivität  und psychische Störungen, aber auch Depression und Rückzug äußern kann (natürlich sollte man vorher aber organische Krankheiten ausgeschlossen haben). 
Dies sollten Eltern und Pädagogen, im Umgang mit sensitiv-medial veranlagten Kindern immer berücksichtigen.


Was kann man nun tun, um sich als sensitiver Mensch vor den oben beschriebenen Einflüssen zu schützen?

Lesen  Sie bitte dazu folgenden Text: Informationen und Hintergründe für sensitiv-medial veranlagte Menschen
 

 

zurück nach oben