Grundlagentext 2 - Medialität und Sensitivität


Eine unkontrollierte und schädliche Sensitivität und Medialität

Besonders junge oder noch unerfahrene sensitiv veranlagte Menschen, die ungeschützt und grenzenlos die energetischen, emotionalen und mentalen Einflüsse und Informationen ihrer Mitmenschen und ihrer Umwelt aufnehmen, entwickeln oft eine unkontrollierte Sensitivität, was nicht selten zu physischen und psychischen Störungen (physischen Krankheiten, Entwicklungsstörungen und Identitätsproblemen) führen kann.
Ähnlich verhält es sich mit medial veranlagten Menschen, nur dass diese von den Informationen und Energien aus den psychischen (astralen) Ebenen regelrecht überschwemmt werden, die sie oft weder unterscheiden noch kontrollieren können.

Menschen, die ihre medialen Fähigkeiten bewusst selbstsüchtig und zu missbräuchlichen (unethischen) Zwecken zum Schaden anderer Menschen anwenden, kommen i.d.R. mit den negativen Einflüssen der niederen astralen Ebenen in Berührung und entwickeln eine gefährliche, unkontrollierte und schädliche Medialität, deren Auswirkungen sie früher oder später zu Fall bringt.
 

"Der Lebensgeist der Menschen ist so schwer zu läutern und 
so leicht zu verschmutzen wie eine Schale Wasser"
Lao Tse
 

Was sind die Merkmale einer „unkontrollierten und schädlichen Sensitivität bzw. Medialität”?

  • Extreme Überempfindlichkeit, starke Nervosität und Reizbarkeit. Z.B. ist man sehr geräuschempfindlich und schreckt beim kleinsten Geräusch zusammen, oder Geräusche verursachen regelrecht körperlichen Schmerz. Sinnliche Eindrücke, wie z.B. Gerüche, werden extrem wahrgenommen. Durch die extreme Reizempfindlichkeit wird nicht selten die Alltagstauglichkeit herabgesetzt und zunehmend wird die bloße Gegenwart anderer Menschen als belastend empfunden. Dies mündet nicht selten in einem übermäßigen Rückzug und der damit verbundenen sozialen Isolation (Sozialphobie).
     
  • Ein überaktiver Solarplexus, der sich durch starke Unruhezustände, Kribbeln bis hin zu nervösen Magenproblemen, Bauchspeicheldrüsen-Dysfunktionen, Kreislaufproblemen, Hyperaktivität und Konzentrationsmangel äußern kann.
     
  • Negative mediale Phänomene und Symptome (z.B. dunkle Stimmen, düstere Visionen, niedere emotionale Fremdeinflüsse) nehmen stark zu und verselbstständigen sich, ohne dass man diese kontrollieren kann. Aufgrund der Überflutung mit negativen medialen Einflüssen kann es auch zu regelrechten körperlichen Vergiftungssymptomen kommen, mit der dazugehörigen Übersäuerung. Andere Symptome sind z.B. Kopfschmerzen (bis hin zu Migräne), dauerhaftes Ohrenrauschen (ähnlich wie beim Tinnitus) verbunden mit einer eingeschränkten Hörfähigkeit, Ohrendruck, körperlichen Verspannungen, Kreislaufschwäche und Energieverlust.
     
  • Gefühlschaos, negative Gefühle, starke Stimmungsschwankungen, Albträume, Wahnzustände, Ängste, Panikattacken, Burn-out und Depressionen bis hin zu ernsthaften psychischen Störungen oder sogar Psychosen.
     
  • Mangelnder Kontakt zur physischen Realität bis hin zur Handlungs- und Lebensunfähigkeit. Man hat z.B. das Gefühl, dass das Leben einem entgleitet und der Alltag aus eigener Kraft nicht mehr bewältigt werden kann, mit der damit verbundenen sozialen Isolation, bis hin zur psychischen Störung.
     
  • Verzerrte Wahrnehmung der physischen Realität (z.B. fängt die sonst feste Materie vor den Augen an zu flimmern, oder der Boden scheint regelrecht unter den Füßen zu schwanken).
     
  • Häufige und anhaltende unkontrollierte Trancezustände. Das Gefühl, abzudriften und gar nicht richtig da zu sein, mit den damit verbundenen Bewusstseinstrübungen, Fremdheitsgefühlen, Konzentrationsstörungen und Erinnerungslücken bis hin zu Blackouts. Aus psychologischer Sicht spricht man dann auch von Dissoziation (Abspaltung).
     
  • Kreislaufprobleme, Erschöpfungszustände und Energieverlust, Dauermüdigkeit, Kraftlosigkeit, obwohl man sich vorher nicht sonderlich körperlich verausgabt hat.

 

Was sind die Ursachen einer „unkontrollierten und destruktiven Sensitivität und Medialität”?

  • Unkontrollierte und ungeschützte Aufnahme von psychisch-emotionalen Einflüssen seiner Mitmenschen.
     
  • Mangelndes Unterscheidungsvermögen und Hintergrundwissen bzw. fehlende fachlich fundierte Anleitung und Aufklärung über die Hintergründe und die Risiken einer medialen und sensitiven Veranlagung.
     
  • Der Solarplexus ist das Einfallstor für die kollektiven psychischen (emotionalen) Einflüsse. Ein sehr aktiver, ungeschützter und weit offener Solarplexus ist daher eine wesentliche Ursache für eine unkontrollierte Überflutung psychischer Einflüsse.
     
  • Falsche, unethische oder missbräuchliche Anwendungen von esoterischen Techniken.
     
  • Besonders unerfahrene, sensitiv veranlagte Menschen wenden Empathie oft auf falsche und schädliche Weise an. Anstatt aus einer gesunden Distanz mitfühlend ihre Mitmenschen wahrzunehmen, nehmen sie die Gefühle ihres Gegenübers regelrecht (in ihre eigene Aura) auf und identifizieren sich mit ihnen und verlieren sich so im Gegenüber. Durch diese ungesunde, emotionale und energetische Vermischung können sie dann häufig nicht mehr die eigenen Gefühle von den Gefühlen der Mitmenschen unterscheiden. Dies führt nicht selten zu einer Identitätsschwäche und langfristig sogar zu einem Identitätsverlust, mit den damit verbundenen Entfremdungsgefühlen.
     
  • Fehlende Ethik und Missbrauch von medialen Fähigkeiten. Indem man z.B. auf selbstsüchtige Weise seine medialen Fähigkeiten dafür verwendet, um ungefragt Wissen über andere Menschen zu erlangen (mediales Ausspionieren) oder andere für seine Zwecke zu manipulieren. Dazu gehören auch zwielichtige magische (okkulte) Praktiken. Entsprechend dem Resonanzgesetz („Man erntet, was man gesät hat“) erntet man dann früher oder später die negativen Folgen.
     
  • Willensschwache, passive und labile medial veranlagte Menschen werden dazu neigen, sich von ihren (äußeren) willensstarken Mitmenschen und (inneren) medialen Einflüssen fremdbestimmen und manipulieren zu lassen. Häufig ist ihnen dies aber nicht bewusst.
     
  • Lang anhaltende extreme, negative und destruktive Denk- und Verhaltensmuster und emotionale Zustände (wie z.B. chronischer Kummer, Selbsthass, Lebensverneinung, Verzweiflung, Zorn etc.) können langfristig die schützende Aura durchlöchern und so durchlässig für negative mediale Fremdeinflüsse machen. Dass dies selbst verursacht wurde, ist vielen Betroffenen aber oft nicht bewusst, und so sehen sie sich lange als Opfer, ohne die eigentliche Ursache zu verstehen und zu verändern.
     
  • Mangelndes Abgrenzungs- und Durchsetzungsvermögen, fehlende Schutzmaßnahmen schwächen die Psyche und damit auch langfristig die psychische Immunität.
     
  • Übermäßige Beschäftigung mit den medialen Bereichen und Welten kann die Verbindung zur physischen Realität und damit die irdische Verankerung (Erdung) gefährden. Dies geht einher mit dem Verlust von Lebensenergien.
     
  • Unprofessionelle und oberflächliche esoterische Ausbildungen und Seminare und ein leichtfertiger Umgang mit esoterischen Techniken führen auch zu den oben erwähnten negativen Auswirkungen.
     
  • Naivität und Hochmut. Viele medial veranlagte Menschen, die ihre medialen Fähigkeiten gerade entdeckt haben, stürzen sich euphorisch – ohne viel nachzudenken – in das Abenteuer ihrer medialen Eindrücke und Phänomene (z.B. tolle Visionen, Stimmen hören), ohne an die Risiken zu denken. Besonders für noch junge Menschen ist die mediale Welt erst einmal viel interessanter als der normale „banale“ physische Alltag, und man fühlt sich mit seinen medialen Fähigkeiten oft auch als etwas Besonderes und aus der Masse herausgehoben. Aber genau diese überhebliche Haltung und fehlende Anleitung und Erfahrung öffnet erfahrungsgemäß die Tür für destruktive mediale Fremdeinflüsse. Man fährt ja auch nicht mit einem Auto einfach los, ohne vorher die Fahrschule absolviert zu haben.
     
  • Extreme Verausgabung und anhaltender Stress können durch den damit verbundenen Verlust der Lebensenergie und die damit verbundene Absenkung der psychischen Widerstandskraft und des natürlichen energetischen Schutzes auch die Ursache für die Zunahme von negativen medialen und sensitiven Symptomen sein.
     
  • Häufig angewendete Trancemethoden (wobei man sich außerhalb des physischen Körpers befindet, z.B. bei Trancereisen) können auch die Ursache von negativen medialen Beeinflussungen sein und sogar zur Besessenheit führen.
     
  • Alkohol- oder Drogensucht und Medikamentenabhängigkeit öffnen erfahrungsgemäß auch Kanäle zu den niederen astralen Ebenen.
     
  • Schwere Traumata (z.B. sexueller Missbrauch, Gewalt etc.) und psychische Störungen schwächen langfristig die psychische Immunität und begünstigen negative mediale Fremdeinflüsse.


    Fortsetzung: Grundlagentext 3
     

Das Copyright © für diesen Text hat:

Ralf Manthey
22880 Wedel
E-Mail: ralf-manthey@online.de
 

 

 

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